Die Minimalisten vom FC Bayern München

Posted on 6. October 2014Comments Off on Die Minimalisten vom FC Bayern München
Die Minimalisten vom FC Bayern München
AFP

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München ist mit zwei Siegen in die neue Champions League-Saison gestartet. Sowohl gegen Manchester City als auch gegen ZSKA Moskau setzte man sich knapp mit 1:0 durch. Nun erwartet die Bayern ein schweres Auswärtsspiel gegen den AS Rom, mit einem weiteren Erfolg könnte man bereits für eine Vorentscheidung in der Gruppe E sorgen.

Bayern-Trainer Pep Guardiola hatte bereits vor der Saison angekündigt dass seine Bayern bis zur Winterpause brauchen werden um richtig in Form zu kommen. Blickt man jedoch auf die aktuellen Ergebnisse in der Fußball Bundesliga und der UEFA Champions League, fragt man sich ob die Münchner wirklich so lange brauchen. In der Liga ist man nach sechs Spielen Spitzenreiter und auch in der Königsklasse hat man die ersten beiden Spiele gewonnen.

Auch wenn die Bayern bisher spielerisch nur phasenweise überzeugen konnten, am Ende stimmte stets das Ergebnis. In der Champions League ging mal zwei Mal mit einem 1:0 als Sieger vom Platz. Der Erfolg gegen Manchester City wurde in “aller letzter Sekunde” eingefahren und gegen Moskau musste zwar Manuel Neuer gleich mehrmals eingreifen, doch beide Siege letztendlich vollkommen verdient.

Pep Guardiola rotiert viel, auch in der Königsklasse, und muss dazu zahlreiche verletzte Spieler kompensieren. Neben Bastian Schweinsteiger fallen derzeit auch Franck Ribery, Thiago, Javi Martinez und Holger Badstuber verletzungsbedingt aus. Die letzten beiden werden dieses Jahr nicht mehr ihr Comeback feiern, Schweinsteiger und Thiago könnten ggf. noch vor der Winterpause wieder auf dem Platz stehen und Ribery dürfte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Ende Oktober wieder einsatzfähig sein.

Die Bayern bestreiten am 21. Oktober ihr nächstes Spiel in der Königsklasse, auswärts gegen den AS Rom. Vor allem für Bayern-Neuzugang Medhi Benatia wird das Spiel gegen die Römer etwas ganz besonderes, denn der Marokkaner wechselte erst diesen Sommer aus der ewigen Stadt an die Isar und trifft wenige Monate später nun auf seine ehemaligen Kollegen.