Champions League: UEFA bestraft ZSKA Moskau mit weiteren drei Geisterspielen

Posted on 5. October 2014Comments Off on Champions League: UEFA bestraft ZSKA Moskau mit weiteren drei Geisterspielen
Champions League: UEFA bestraft ZSKA Moskau mit weiteren drei Geisterspielen
AP

Der russische Rekordmeister ZSKA Moskau wurde diese Woche von der UEFA mit drei weiteren Geisterspielen für Champions League bestraft. Grund hierfür waren erneut rassistische Entgleisungen der Fans beim Spiel gegen den AS Rom.

Vor schlecht besuchten Rängen zu spielen ist für keinen Fußballverein ein “tolles” Gefühl, ein komplett leeres Stadion ist noch schlimmer, vor allem für die Heimmannschaft. Der russische Meister ZSKA Moskau wurde in der vergangenen Saison aufgrund von wiederholten Fehlverhalten der eigenen Fans zu einem Geisterspiel in der Champions League von der UEFA verdonnert. Vergangene Woche verbüßte man diese Strafe beim Spiel gegen den FC Bayern München, dass prompt mit 0:1 verloren ging.

Doch anscheinend hat die Strafe keine Wirkung bei den ZSKA-“Fans” gezeigt, denn erneut musste die UEFA einschreiten und hat die Moskauer mit drei weiteren Geisterspielen in der Königsklasse bestraft. Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union sprach nach erneuten rassistischen Entgleisungen der ZSKA-Anhänger im ersten Gruppenspiel beim italienischen Erstligisten AS Rom diese drastische aus. Damit wird ZSKA seine verbliebenen zwei Heimspiele in der Gruppenphase erneut vor leeren Rängen absolvieren und bei einer Weiterkommen auch das Heimspiel im CL-Achtelfinale. Darüber hinaus muss Moskau neben dem erneurten Zuschauer-Ausschluss auch noch eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro zahlen. Ferner darf ZSKA keine Tickets für die Auswärtsspiele in der Vorrundenphase verkaufen. Darunter fällt auch das Rückspiel in München am 10. Dezember gegen den FCB.

ZSKA-Generaldirektor Roman Babajew zeigte sich entsetzt von dieser erneuten Strafe:

Wir wollen die Unruhen keinesfalls rechtfertigen. Aber wegen einiger Dutzend werden Zehntausende bestraft – das erinnert mehr an eine öffentliche Hinrichtung als an eine objektive Entscheidung

Die Russen hatten bereits angekündigt in Revision zu sehen.